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Back again - Ich lebe noch

Ich weiß, ich weiß: Das regelmäßige Schreiben hat sich bei mir noch nicht wirklich eingebürgert. Als ob ich irgendetwas mal regelmäßig auf die Reihe bringen würde.

Zum momentanen Stand der Dinge:

Bin immer noch mit meinem Schatz zusammen, mittlerweile seit 1 Jahr 1 Monat und 10 Tagen.

Bin wieder mitten im Stress und kurz vorm Abi. Langsam frage ich mich, ob die Pläne, die ich mir vor ein paar Jahren in den Kopf gesetzt hab, in die richtige Richtung gehen. Sonst habe ich ein Problem. Und die Zeit, mich zu entscheiden, drängt.

Und wie könnte es anders sein; mein plötzliches Wiedererscheinen auf der Bildfläche hat natürlich auch einen Grund. Ich muss wieder etwas loswerden, das mich belastet. Mein Liebling ist seit Juli/August aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage arbeitslos. Die Firma, bei der er gearbeitet hat, wird wohl auch nicht mehr lang existieren und er steht jetzt eben da, hat gefühlte tausend Bewerbungen geschrieben, etwa 500 Absagen bekommen, 498 mal wurde seine Bewerbung ignoriert und wir setzen unsre ganze Hoffnung jetzt auf 2 verbleibende Optionen. Aber es tut sich einfach nichts. Ihm geht es total schlecht deswegen. Klar, er sitzt seit 3 Monaten permanent zu Hause rum und während ich mich vor Arbeit nicht mehr retten kann, kämpft er mit der Langeweile. Vor allem in den letzten Tagen ist er extrem deprimiert und das zieht mich auch total runter. Ich will nicht, dass es ihm schlecht geht. Ich mach mir einfach Sorgen.

Wenn ich doch nur wüsste, wie das weiter gehen soll. Wann es sich endlich wieder einpendelt. Wann ich endlich wieder fragen kann "Wie wars heut in der Arbeit, Schatz?"

15.10.09 22:30


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Man(n) kann auch aneinander vorbei reden...

Er:"Und jetzt du"

Ich:"Was ich?"

Er:"Erzähl du doch mal von deinem ersten Mal"

---

Betretenes Schweigen, Stirnrunzeln... Das konnte er doch nicht ernst meinen. Ratloses Gesicht bei ihm. Doch, offensichtlich meinte er es ernst. Und doch wurde ich das Gefühl nicht los, er würde mich verarschen. Ich meine, ich dachte, ich hätte mit ihm darüber geredet. Ich dachte, er wüsste Bescheid. Ich dachte, für ihn wäre es noch etwas Besondereres, weil er ja schließlich wüsste, dass er der Erste ist.

Er:"Ja, erzähl doch."

Ich:"Was soll ich denn da noch erzählen?"

Er:"Wie, wann, wo...?"

Ich:"Das müsstest du doch am besten wissen..."

---

Er:"Hää?"

Männer  Und da beschweren sie sich, dass Frauen so schwer zu verstehen wären. Meines Wissens nach habe ich mich ziemlich deutlich ausgedrückt, als es am Anfang unserer Beziehung um das Thema Sex ging. Ok, ich habe vielleicht nicht lauthals verkündet, dass ich noch Jungfrau war (zu dem Zeitpunkt ), aber als er meinte, dass er es rückblickend als Fehler betrachtet, mit seiner Ex geschlafen zu haben, habe ich ihm gesagt, dass ich froh bin dass ich nicht mit meinem Ex geschlafen habe. Joah... Seine Reaktion ließ eigentlich darauf schließen, dass er es kapiert hat. Und so schwer war das ja nun wirklich nicht. Schließlich kennt er mich und weiß, dass ich auch nicht mit jemandem schlafen würde, mit dem ich nicht zusammen bin. Und wenn es schon bei meiner längsten Beziehung nicht zum Sex kam, dann wohl erst recht nicht bei den "Kindergartenbeziehungen".

Schön, Monate später stellt sich also heraus, dass er keine Ahnung hatte. Oder immer noch nicht hat? Ich hoffe ja einfach, dass er es sich mittlerweile zusammengereimt hat, aber davon ausgehen sollte ich künftig wohl nicht mehr.

Ich frage mich nur, ob es anders gelaufen wäre, wenn er es wirklich gewusst hätte...

24.5.09 22:04


Ich krieg die Krise :/

Hab ich wirklich geglaubt, das Glück könnte mir ewig gewogen sein? Na ja, ehrlich gesagt, spätestens seit ich gestern die 12 Punkte für eine Matheschulaufgabe bekommen habe, deren Thema ich nicht im entferntesten verstanden habe und selbst nach gründlicher gemeinsamer Verbesserung in der Klasse noch nicht verstehe, schon. Dementsprechend war ich hochmotiviert und mir ging es glänzend (ungefähr so glänzend, wie meine Möbel nach der von ungewohnter Motivation getriebenen Putzsession heute). Voller Lebensfreude schwang ich mich in kurze Hose, Top und Sportschuhe und ging joggen, was mich dann auch sehr entspannte. Ein gemütlicher Kaffeklatsch mit der Familie war auch noch drin und meine Vorfreude stieg auf den Abend, den ich gemütlich auf dem Sofa verbringen wollte, während ich GNTM (das Finale!) ansehen wollte. Soweit mein Plan.

Ein schöner Plan, durchkreuzt von einem dummen Gewitter.

Seit drei Stunden schneit unser Fernseher in einer Tour und die Entscheidung geht wohl oder übel an mir vorüber. Warum nicht einfach bei einer normalen GNTM-Folge? Warum ausgerechnet heute? Nein, es ist kein Weltuntergang, ich weiß. Aber trotzdem frustrierend. Morgen wird es das Gesprächsthema Nr.1 in der Schule sein und ich bin der einzige Trottel, der nicht mitreden kann. Gezwungenermaßen werde ich dann auch mitkriegen, wer gewonnen hat und demnach ist der Reiz dann schon flöten gegangen, wenn ich mir die Wiederholung ansehe. Na ja, WENN... Vielleicht geht der Fernseher auch noch eine ganze Weile nicht, weil "denen" angeblich keine Störung bekannt ist. Bei sowas trifft es auch immer nur unsre Straße. Ein Stückchen weiter funktoniert wieder alles. Deshalb hat meine Freundin mir auch angeboten, mich über nen Chat auf dem Laufenden zu halten. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, mir die Bilder einfach selbst im Kopf zusammen zu setzen, wars auch wirklich lustig. Bis die Seite auch noch den Geist aufgegeben hat. Kann nicht geladen werden.

Was lernen wir daraus?

Das Glück ist eine Hure.

Themawechsel:

Heute, als ich mein Zimmer auf Hochglanz poliert habe... - Na gut, übertreiben wir es nicht -... als ich aufgeräumt habe, habe ich ziemlich viel überflüssiges Zeug weggeworfen. Kennt ihr das, dass ihr in eine regelrechte Wegwerfwut kommt, sobald ihr einmal angefangen habt? Jedenfalls war nichts mehr vor dem Mülleimer sicher, was mir im Weg war, Platz weggenommen hat, oder gar keinen richtigen Platz hatte. Kurzerhand griff ich nach dem Umschlag, in dem ich Zettelchen gesammelt hatte, die D. und ich uns vor rund 2 Jahren regelmäßig während des Unterrichts geschrieben hatten. Zettelchen für Zettelchen habe ich sie herausgenommen und durchgelesen, bevor sie schließlich im Papierkorb landeten. Nach den ersten paar kamen wieder diese Gefühle hoch. Die alte Enttäuschung, das Kribbeln, der Frust, die Freude, ein einziges Wechselbad eben. Und noch bevor ich alle Zettelchen durch hatte, schmiss ich schließlich den noch halb gefüllten Umschlag in den Papierkorb und trug ihn sofort zur Mülltonne. Ich weiß nicht wieso, aber danach ging es mir wieder genau so wie vor 2 Jahren. Auf der einen Seite hätte ich ihn wohl haben können (und verdammt noch mal haben wollen!), auf der anderen Seite hat er mit jeder nur gespielt. Auf der einen Seite wäre ich um ein Haar losgelaufen, um die gesammelten Werke wieder aus der Tonne zu fischen und auf der anderen Seite war ich heilfroh, dass sie endlich weg waren. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer sein würde. Aber ich bin eben ein Mensch, der unheimlich an seinen Erinnerungen hängt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt.

21.5.09 22:18


Moments like these :)

Es ist wunderbar, mit ihm durch die Straßen zu laufen. Wie frisch Verliebte trotz der vielen Monate. Wir nehmen die Hand des anderen nicht, weil man es von Partnern erwartet, sondern wir nehmen sie, wenn es sich ergibt. Wenn sich die Hände wie zufällig berühren und diese Berührung mein Herz zum jubilieren bringt, dann verhaken sich unsere Finger ineinander und es ist immer noch eines der schönsten Gefühle, die es gibt.

Wenn ich vom Bad ins Zimmer komme und ihn da sitzen sehe, geht mir das Herz auf. Er hat etwas und ich weiß nicht was. Aber ohne dieses etwas will ich nicht mehr leben. Ich sehe in seine Augen und brauche keine Worte, um ihn zu verstehen. Und er versteht mein Lächeln, mit dem ich ihm sage, dass es mir genauso geht.

2.5.09 21:07


And I was like O_o

Und jetzt noch mal ganz langsam, für besonders talentierte Informationen verknüpfende Gehirnakrobaten (ja, ich meine mich; ist doch eindeutig genug): Hat mich gerade ein langjähriger Kunstlehrer, der über 14 Jahre lang Kunst an einem künstlerischen Gymnasium den Leistungskurs unterrichtet hat für mein Pseudokunstwerk, das meinen praktischen Teil der Schulaufgabe repräsentieren sollte, gelobt? Also wem diese Informationen nicht zu viel sind, dem hänge ich jetzt schon eine Medaille mit der Aufschrift "weltbestes Gehirn" um. Bei mir kommt gerade immer noch nur die Hälfte an. Unser Grundkus Kunst ist ja immerhin unterirdisch mit den Leistungskursen, die er gewöhnt ist. Und hätten wir einen Leistungskurs, wäre der vielleicht auf dem Niveau des Grundkurses am künstlerischen Gymnasiums. Dennoch habe ich es gerade wortwörtlich aus seinem Mund gehört. In der Schulaufgabe, als ich auf mein von Linien durchzogenes Bild blickte und mich ernsthaft fragte wie viel Geld ich einem Künstler anbieten müsste, damit er mir dieses Gebilde in einen Linolschnitt umsetzt. Die Worte "Das ist doch schon nahezu optimal" und "Hast du wirklich gut gemacht, find ich" passten da nun wirklich nicht in meine Gedankenjongliererei. Aber ich kann seeehr gut damit leben Wer braucht nicht ab und zu mal Honig ums Maul geschmiert?

*schleck* xD

28.4.09 18:31


Bin ein Krüppel, aber war lustig ;)

Heute Nacht kam ich von so einem Rock-Dings heim, zog mir mit schmerzverzerrtem Blick die Schuhe aus, dachte einerseits daran, wie mir die Tussi mit ihren Pfennigabsätzen volle Kanne auf den rechten Fuß getrampelt war, was mich mit ziemlichem Unmut erfüllte, und andererseits daran, wie ich mir selbst den linken Fuß kaputt gemacht hatte, indem ich schon ganz am Anfang umgeknickt war. Das allerdings und vor allem die Vorstellung, wie das ausgesehen haben muss, fand ich urkomisch und leise kichernd wollte ich in mein Zimmer gehen. Äh, humpeln. Erst da bemerkte ich meine Mum, die ein paar Meter entfernt stand und mich belustigt beobachtete. Wie erbärmlich ist das denn, nachts ganz allein einfach anzufangen zu lachen? Sie musste mich ja für vollkommen betrunken halten. War ich aber nicht und angeblich glaubt sie mir das jetzt auch

Bis auf meine beiden Unfälle, deren Resultat ich in Form von blau angelaufenen Schwellungen und Schmerzen noch begutachten beziehungsweise spüren kann, war der Abend aber echt schön. Meine Freundin Miriam hatte einen Kumpel dabei und trotz anfänglicher Bedenken war er super nett. Ich glaube, so gut wie mit ihm konnte ich bisher noch mit niemandem von ihren Bekannten reden. Außer vielleicht mit ihrem letzten Freund. Er hat diese Nacht noch bei ihr übernachtet und auch wenn sie sagte, dass sie nicht weiß, ob sie jetzt überhaupt noch einen Freund will in nächster Zeit, weil es weh tut alle drei Monate verletzt zu werden, mache ich mir ziemliche Sorgen, dass sie sich ins nächste Unglück stürzt. Ich meine, ich finde ihn ja total lustig und nett und sie würden schon irgendwie zusammen passen, aber meiner Meinung nach sollte sie warten, bis sie sich sicher ist, was sie will. Bisher brauchte sie nach einer missglückten Beziehung nämlich immer gleich "Ablenkung" und nahm sich einfach jeden, den sie haben konnte und der ihre erste oberflächliche Begutachtung bestand. Erst wenn sie schon mit einem zusammen war, schaute sie, ob sich da mehr Gefühle entwickeln könnten. Völlig unverständliche Reihenfolge für mich, die traditionelle Romantikerin^^ Dass sie sich selbst damit keinen Gefallen tut, scheint sie verstanden zu haben, aber ich habe auch seine Blicke gestern Abend gesehen, wenn er mit ihr sprach und ich befürchte, dass sie alle neu aufgestellten Prinzipien ganz schnell wieder über Bord werfen könnte. Wenn sie es nicht schon getan hat.

Ich dagegen werde jetzt zwei tolle Tage bei meinem tollen Freund verbringen, für den ich auch tolle Gefühle habe xD Und da ich ja nicht viel laufen kann, werden wir wohl die meiste Zeit im Bett verbringen

18.4.09 11:57


Erinnerung an M.

Es war am letzten Schultag vor den Faschingsferien 2006. Ich war 15, er 23, wir waren seit eineinhalb Monaten zusammen. Ich war noch völlig unerfahren, er wohl eher nicht. Ich war in ihn verliebt gewesen. Doch das Gefühl der Verliebtheit, wie es in Büchern und Filmen beschrieben wurde, blieb bei jedem unserer Treffen aus. Zumindest seit unserem ersten Kuss. Ich tat das als ganz normal ab. Von seinen Gefühlen wusste ich ziemlich wenig.

Er holte mich von der Schule ab. Zu Hause verzogen wir uns in mein kleines Zimmer und sahen eine DVD an. Wie immer. Wir küssten uns, wie immer. Doch plötzlich fühlte ich ein halb wohliges, halb beängstigendes Gefühl meine Körper durchzucken und stellte fest, dass seine Finger in meinen BH gewandert waren. Als er versuchte, mein Shirt über meine Kopf zu ziehen, bot ich allen Widerstand, den ich aufbringen konnte. Ich war noch nich bereit, mich ihm zu entblößen. Aber ich traute mich auch nicht, das so offen auszusprechen. Was hatte eine 15-Jährige einem 23-Jährigen schon zu entgegnen? Kurz bevor er mich erwürgte bei dem unablässigen Versuch mich auszuziehen, gab ich nach. Was hatte ich schon zu verlieren? Meine einzige Angst galt dem Gedanken, was er noch wollte. Seine muskulösen Arme hoben mich hoch, doch ich stemmte mich mit aller Kraft dagegen, wissend, was er vorhatte. Er ließ nicht ab und als meine Kraft zu schwinden drohte, bot ich ihm die Gelegenheit, meine BH zu öffnen. So lag ich nun vor ihm. Entblößt, wie ich es nicht sein wollte. Vor ihm, wo ich nicht sein wollte. Und fühlte mich wie ein Objekt, das ich nicht sein wollte.

Zwei Wochen später:

Er hatte mich zu ihm mitgenommen. Sein Zimmer im Keller bot einiges an Privatssphäre. Privater als bei mir, abgeschottet von jeglicher Störung. Vielleicht war es das, was sofortiges Unbehagen in mir auslöste.

Nachdem er mich bekocht hatte (ich liebte es, wenn er das tat, obwohl es im Endeffekt nur sein Beruf war), führte er mich nach unten. Das mittelgroße Bett mit dunkelblauem Lacken dominierte das Zimmer. Abgesehen davon waren nur ein spärliches Regal, ein Fernseher und eine von Klamotten übersähte Couch darin. Und natürlich die Schwarzlichtröhre, die ihre Wirkung auf ein simples Betätigen des Lichtschalters entfaltete. Der Gedanke durchfuhr mich, mit wie vielen Frauen er wohl schon hier gewesen sein könnte. Denn mit 23, so wusste ich, war er alles andere als unerfahren.

Die Matratze war bequem und schnell fanden wir eine gemütlich Position um fernzusehen. Oft wünschte ich mir, etwas Romantischeres mit ihm zu unternehmen. Um der Abwechslung wegen. Aber ich tat es als Idealvorstellung, die in Büchern und Filmen publiziert wurde und die nichts mit der Realität zu tun hatte ab. Denn von der Realität des Liebeslebens wusste ich herzlich wenig. Und so konnte ich mich nur auf das stützen, was er mir in unserer Beziehung bot: Fernsehschauen.

Er war notorisch kusssüchtig, damit hatte ich mich bereits abgefunden. Keine 5 Minuten vergingen ohne Küsse. Wenn es nur das gewesen wäre, wäre es kein Problem für mich gewesen. Auch ich liebte es zu küssen. Doch er war 23, er hatte andere Bedürfnisse.

Wieder einmal ließ ich mich oben herum ausziehen. Ob ich es wollte oder nicht, wusst ich selbst noch nicht. Aber wen interessierte das schon? Ich hatte mich schon einmal so vor ihm ausgezogen - nicht ganz freiwillig, aber das änderte ja nichts an der Tatsache. Schlimmer als das erste Mal, wo ich mich so entblößt hatte, konnte es schließlich nicht werden. Ich ließ es über mich ergehen.

Plötzlich fummelte er an meiner Jeans herum und Panik machte sich in jeder Zelle meines Körpers breit. Bevor ich mich versah, schützte mich nur noch ein Slip. Vor dem, was ich nicht wollte. Vor dem, was mir heilig war.

"Darf ich", hörte ich ihn flüstern. Mein Antwort bedurfte keinerlei Überlegung und kam promt: "Nein, bitte nicht", sagte ich und versuchte so sanft wie möglich zu klingen, um ihn nicht zu verärgern. Ohne etwas zu erwidern streichelte er meinen Bauch, doch schon bald spürte ich seine Finger wieder tiefer wandern. "Nicht", sagte ich noch einmal, dieses Mal schon flehender und ich hoffte, dass er es verstehen würde. Aber seine Finger machten immer weiter, wanderten immer tiefer, ob ich es wollte oder nicht. Ich konnte mich nicht bewegen, konnte nicht widersprechen, hatte nur Angst. Es tat weh, was er machte und ich wollte, dass er aufhörte. Doch mein Mund blieb verschlossen.

Auf der Heimfahrt sagte er auf einmal: "Ich hätte nicht gedacht, dass du schon so weit bist"

Mit einem bitteren Lächeln erwiderte ich "Es hat sich ganz gut angefühlt"

Meine Gedanken behielt ich für mich. Recht viel mehr hatte ich auch nicht mehr.

13.4.09 00:31


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